27.07.2026 |

Bezahlen bedeutet Vertrauen: Zum Jubiläum blickt hobex auf drei Kapitel Pionierarbeit zurück – und schreibt mitten im KI-Zeitalter bereits am vierten.

  • 1991 als Antwort auf überzogene Kartengebühren gegründet, ist hobex heute der einzige verbliebene eigenständige österreichische Qualitätsanbieter für bargeldloses Bezahlen.
  • Das Unternehmen mit Hauptsitz in Salzburg, Standorten in Wien und Graz sowie Tochterunternehmen in Italien und Deutschland wickelt jährlich ein Zahlungsvolumen von über 14 Milliarden Euro ab – 1996 wurden in ganz Österreich nur rund 814 Millionen Euro mit Kartenzahlung umgesetzt.
  • Fast 200 Mitarbeitende betreuen knapp 50.000 Kunden mit rund 76.500 Terminals und 8500 eCommerce-Lösungen in fünf Ländern.

27. Juli – Salzburg: Diese Geschichte beginnt mit einer mutigen Entscheidung. Anfang der neunziger Jahre zahlen heimische Betriebe für Kartenzahlungen Gebühren von bis zu 4,5 Prozent pro Transaktion – für Hotellerie und Gastronomie in Österreich eine kaum tragbare Belastung. Die Salzburger Hotellerie- und Gastronomie-Einkaufsgenossenschaft Hogast beschließt, den hohen Gebühren etwas entgegenzusetzen und gründet 1991 gemeinsam mit einem französischen Investmentfonds ein eigenes Unternehmen: die hobex GmbH. 1999 wird daraus mit dem Einstieg der Raiffeisen Bankengruppe Österreich die hobex AG. Bis heute hält die Bankengruppe rund 82 Prozent und bildet damit ein starkes Fundament für kontinuierliches Wachstum. Der Underdog von damals ist heute der letzte eigenständige österreichische Payment-Spezialist – ein Unternehmen, das in fünf Ländern aktiv ist und den Bogen von der analogen Karten-Ära bis zu automatisierten KI-Käufen spannt. Ende Juli feiert hobex sein 35-jähriges Jubiläum und trägt seine Gründungsmission in die nächste Ära: Unternehmen mit einfachem, fairem Bezahlen beim Wachsen zu helfen.

1991: Als Kartenzahlung noch Luxus war

 1991 existieren in ganz Österreich rund 5.000 POS-Terminals. Für jede Kartentransaktion müssen Händler ein Disagio zwischen 3,5 und 4,5 Prozent an die damals marktbeherrschenden internationalen Anbieter entrichten. Für den heimischen Tourismus, in dem viele Buchungen aus Deutschland und den Niederlanden zusätzlich mit teuren Wechselkursen abgerechnet werden, sind diese Kosten kaum tragbar. hobex antwortet mit einem radikal einfachen Gegenmodell: versicherte Debitzahlungen im Lastschriftverfahren aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden – unabhängig von Tages- oder Wochenlimits und deutlich preiswerter als die etablierten Verfahren. Rund 600 Hotels zählen zu den ersten Kunden, ausgestattet werden sie von hobex mit simplen analogen Kartenlesegeräten.

„Damals ging es um eine handfeste wirtschaftliche Notwendigkeit für den Tourismus“, weiß Michael Bratl, CEO der hobex AG. „Wir waren der Herausforderer im Markt, der mit besseren Konditionen und persönlichem Service angetreten ist. Dieser Pioniergeist, der Anspruch, dass es auch anders gehen muss, das prägt uns bis heute. Entstanden ist eine Erfolgsgeschichte, die damals niemand für möglich gehalten hätte.“ 

Vom Herausforderer zum europäischen Player

Der eigentliche Durchbruch gelingt den Payment-Spezialisten von hobex mit der Euro-Einführung: Binnen weniger Monate wächst die Zahl der betreuten Terminals von rund 1.500 auf 11.000, hobex sichert sich einen Marktanteil von etwa 15 Prozent und wird erstmals als eigenständiger Akteur am heimischen Markt wahrgenommen.

Es folgen weitere Weichenstellungen: die europaweite Umstellung auf Chip und PIN nach dem EMV-Standard, 2011 dann der nächste Pioniermeilenstein, als hobex die Terminals für den Österreich-Start des kontaktlosen Bezahlens per NFC liefert. Ohne PIN-Eingabe verkürzt sich der Bezahlvorgang damals um rund 40 Prozent. Was als Komfortfunktion beginnt, ist heute der Standard an praktisch jeder Kasse. 2020 setzt hobex den nächsten Standard: Mit dem All-in-one-Terminal auf Androidbasis werden Bonieren, Kassieren und Belegdruck erstmals mit nur einem Gerät möglich – ein Gamechanger für die Gastronomie, dort werden Abläufe radikal vereinfacht. Längst beschränkt sich das Geschäft dabei nicht mehr auf Terminals am Point of Sale, denn eingekauft und bezahlt wird auch im Netz. hobex liefert seinen Händlern die passenden Bezahllösungen für Onlineshops gleich mit. Die Übernahme der Assets des Grazer Payment-Spezialisten Qenta Payments im Mai 2025 verschafft dem parallel aufgebauten eCommerce-Geschäft zusätzlichen Schub.

 

Die Bilanz von 35 Jahren Pionierarbeit

Aus rund 200 Kartenlesegeräten der Anfangszeit sind heute rund 76.500 Terminals und 8.500 eCommerce-Lösungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Slowenien geworden. Knapp 200 Mitarbeitende stehen für persönlichen Service und Handschlagqualität, Werte, die hobex seit den Anfängen als Differenzierungsmerkmal versteht. Viele Mitarbeitende der ersten Stunden sind bis heute an Bord. Im vergangenen Geschäftsjahr wickelte hobex ein Zahlungsvolumen von mehr als 14 Milliarden Euro ab. Zum Vergleich: 1996, fünf Jahre nach der Gründung, wurden in ganz Österreich umgerechnet rund 814 Millionen Euro mit Kartenzahlung umgesetzt. Was damals das ganze Land in einem Jahr bewegte, wickelt hobex heute in rund drei Wochen ab.

Wofür hobex steht: Bezahlen bedeutet Vertrauen

Man kann die Geschichte von hobex als Abfolge von Technologien erzählen: Versicherte Lastschrift, NFC, All-in-one-Terminal. Man kann sie aber auch so erzählen: 1991 bekommt ein Hotelier erstmals Konditionen, die er tragen kann. 2011 hält ein Gast die Karte ans Terminal, die Schlange an der Kassa rückt spürbar schneller voran. 2020 erledigt der Service Bonieren, Kassieren und Beleg mit einem Handgriff. Drei hobex-Lösungen, ein Effekt: Unternehmen spüren, dass das bargeldlose Bezahlen ihnen dient – nicht umgekehrt. Damit das so bleibt, braucht es vor allem eines, gerade in einer Bezahlwelt, die immer schneller und komplexer wird, weiß Bratl: „Bezahlen bedeutet Vertrauen. Betrugsversuche gehören heute zur Tagesordnung, wir sorgen dafür, dass Geld dort ankommt, wo es hingehört. Und kommt es zu einer Rückbuchung, stehen wir an der Seite unserer Händler.“

hobex ist 1991 nicht angetreten, um Terminals zu verkaufen – sondern um das wirtschaftliche Wachsen von Betrieben weiter anzukurbeln: mit Technologie, die Arbeit abnimmt, und mit persönlichem Service, damit sich Unternehmen auf ihr Geschäft konzentrieren können. Dieses Selbstverständnis bleibt der Kompass für die nächsten 35 Jahre.

„Es liegt in unserer DNA, technologische Umbrüche früh zu erkennen und in praktische Lösungen für unsere Kunden zu übersetzen“, betont Bratl. „Was mit einem simplen Kartenlesegerät für Hoteliers begann, wird morgen ein Ökosystem aus intelligenten Diensten, Sofortüberweisungen und automatisierten Käufen sein. Unser Antrieb ist dabei derselbe geblieben wie 1991: Wir machen Bezahlen so einfach, fair und verlässlich, dass unsere Kunden den Kopf frei haben, um weiter zu wachsen – als österreichischer Partner, der beweist, dass man mit klaren Werten und Innovationskraft im globalen Wettbewerb bestehen kann.“

Michael Bratl, CEO hobex AG

„Damals ging es um eine handfeste wirtschaftliche Notwendigkeit für den Tourismus. Wir waren der Herausforderer im Markt, der mit besseren Konditionen und persönlichem Service angetreten ist. Dieser Pioniergeist, der Anspruch, dass es auch anders gehen muss, das prägt uns bis heute. Entstanden ist eine Erfolgsgeschichte, die damals niemand für möglich gehalten hätte.“

„Bezahlen bedeutet Vertrauen. Betrugsversuche gehören heute zur Tagesordnung, wir sorgen dafür, dass Geld dort ankommt, wo es hingehört. Und kommt es zu einer Rückbuchung, stehen wir an der Seite unserer Händler.“

„Es liegt in unserer DNA, technologische Umbrüche früh zu erkennen und in praktische Lösungen für unsere Kunden zu übersetzen. Was mit einem simplen Kartenlesegerät für Hoteliers begann, wird morgen ein Ökosystem aus intelligenten Diensten, Sofortüberweisungen und automatisierten Käufen sein. Unser Antrieb ist dabei derselbe geblieben wie 1991: Wir machen Bezahlen so einfach, fair und verlässlich, dass unsere Kunden den Kopf frei haben, um weiter zu wachsen – als österreichischer Partner, der beweist, dass man mit klaren Werten und Innovationskraft im globalen Wettbewerb bestehen kann.“

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