25.06.2026 | Magazin |

Ob im Hotel, am Point of Sale oder im Onlineshop: Betrug ist längst kein Ausnahmefall mehr – sondern Realität. Was früher vereinzelt auftrat, passiert heute organisiert, systematisch und in großem Maßstab.

Für Händler, Gastronomen oder Hotelbetreiber bedeutet das vor allem eines: steigendes Risiko.

Genau hier setzt hobex an. Nicht als reiner Zahlungsabwickler – sondern als aktiver Partner auf Händlerseite.

„Während andere im Payment nur Transaktionen abwickeln, schützen wir die Geschäftsmodelle unserer Kunden“, bringt es Michael Bratl, CEO der hobex AG, auf den Punkt.

Wie Betrug im Alltag aussieht

Ein klassisches Beispiel aus der Praxis:

Ein Hotel erhält eine kurzfristige Buchung – bezahlt per Kreditkarte, die telefonisch durchgegeben wird. Schon hier sollten die Alarmglocken schrillen: „Buchungen, bei denen die Kreditkartenkartendaten übers Telefon durchgegeben und an der Rezeption ins Terminal eingetippt werden, sind schon verdächtig, denn die Kartendaten könnten natürlich gestohlen sein“, weiß Bratl.

 

Was dann im Betrugsfall als nächstes passiert: Wenige Tage später folgt die Stornierung, der Gast ist wegen eines angeblichen Notfalls verhindert. Er bittet um die Rücküberweisung des bezahlten Betrages auf ein anderes Konto. Was harmlos klingt, ist ein typisches Betrugsmuster – mit gravierenden Folgen für das Hotel:

  • Das Zimmer bleibt leer
  • Das Geld wird vom Hotel an das Konto aktiv rücküberwiesen
  • Zusätzlich erfolgt ein Chargeback, also eine Rückabwicklung der Zahlung über die ursprüngliche Kreditkarte, sobald der echte Karteninhaber den Missbrauch seiner Karte erkennt.

 

„Wenn wir solche Muster sehen, greifen wir ein – bevor es teuer wird“, erklärt Bratl. hobex erkennt solche Fälle durch auffällige Kartenherkunft, ungewöhnliche Buchungen oder untypischen Buchungszeitpunkten. „Wir sind seit 35 Jahren in der Hotellerie tätig, wir wissen aus Erfahrung zum Beispiel, dass amerikanische Karteninhaber eher selten in Pensionen oder auf Campingplätzen buchen, passiert so etwas, werden wir hellhörig.“

 

Das hobex-Team kontaktiert dann den betroffenen Händler, forscht nach und steht ihm zur Seite, um weiteren Schaden zu vermeiden.

 

„Gerade bei telefonischen Buchungen, bei denen eine Kartennummer durchgegeben wird, empfehlen wir, dass man den Gast beim Check-in um die besagte Kreditkarte bittet. Sollte der Gast die Karte nicht vorlegen können, ist es ratsam, den Betrag noch einmal mit einer anderen Karte direkt am Terminal abzurechnen“, empfiehlt Bratl: „Für telefonische Buchungen bietet hobex aber auch sichere Alternativen wie zum Beispiel das Versenden eines Paymentlinks an.“

 

Bei hobex ist eine ganze Abteilung mit Fällen wie diesen beschäftigt:

 

“In Summe bearbeiten wir rund 200 Chargeback-Fälle pro Monat für unsere Händler. Die Gründe dafür sind vielfältig – von stornierten Reservierungen über defekte Waren bis hin zu nicht erhaltenen Onlinebestellungen. Wichtig ist: In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Betrug. In etwa 20 Prozent der Fälle aber schon. Bemerken wir solche Auffälligkeiten, dann forschen wir nach, holen vom Händler Unterlagen ein und versuchen so den finanziellen Schaden für unsere Händler abzuwehren. Ein erheblicher Teil der betrügerischen Transaktionen wird aber bereits vorab durch das automatisierte Risk Monitoring erkannt und für den Händler gelöst“, weiß Bratl: „Fraud kommt in Wellen. Wer nur reagiert, ist immer zu spät.“

 

Chargebacks sind für Händler nicht nur ärgerlich, sondern auch mit erheblichen Kosten verbunden – nicht nur der Umsatz ist weg, das Rückbuchen kostet ab 25 Euro pro Fall. Das Besondere: Bei hobex sind diese Aufwände bereits Teil der Dienstleistung. Die entstehenden Kosten werden nicht an Händler weiterverrechnet.

 

Dennoch gilt: Chargebacks sollten möglichst verhindert werden. Und wenn sie doch auftreten, fordert das hobex-Team die nötigen Unterlagen ein, prüft jeden Fall im Detail und übernimmt die Kommunikation mit Visa, Mastercard & Co – ganz gleich wie groß oder klein der Betrag auch ist.

 

Die nächste Herausforderung: Wenn KI einkauft, wird Vertrauen zum entscheidenden Faktor

 

Besonders nach großen Hackerangriffen, bei denen tausendfach Kreditkartendaten abgegriffen werden, steigt die Zahl betrügerischer Transaktionen sprunghaft und auch spürbar an. Wenn künftig nun auch KI-Agenten selbstständig Bestellungen auslösen, kommt die nächste große Herausforderung.

 

  • Wer prüft, ob eine Transaktion plausibel ist?
  • Wer erkennt betrügerische Muster in Echtzeit?
  • Und vor allem: Wer trägt das Risiko?

 

Für hobex ist klar: Die Anforderungen an uns und an die Paymentinfrastruktur steigen massiv. „Wenn künftig Maschinen bei Maschinen einkaufen, braucht es jemanden, der Verantwortung übernimmt. Genau das ist unsere Rolle“, sagt Michael Bratl.

 

In einer zunehmend automatisierten Welt wird eine Frage zentral:
Kann man dieser Transaktion vertrauen?

Genau hier positioniert sich hobex – als Schnittstelle zwischen Technologie und Sicherheit, zwischen Zahlung und Verantwortung.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, dass Geld fließt.

Sondern darum, dass Händler sicher wirtschaften können.

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